Zum zweiten Mal ein schöner Beitrag von "Ein Schelm" (dezent von mir gekürzt und modifiziert).
Die Aufmersamkeit der Medien hat kaum Einfluss auf den virtuellen Traffic im Fürstentum.
Das Krampfer-Forum besuchen zwar täglich zwischen 1.100 und 1.500 Menschen, die Neuanmeldungen bleiben jedoch auf niedrigem Niveau. Einen Tag nach dem letzten rbb-Bericht fanden gerade einmal zwei Neumitglieder ins Forum.
Bis heute gab es zwar fast 32.000 Forenbesucher alleine im März. Der Monat zuvor zählt kaum 13.500. Trotzdem wird die Zahl der Neuanmeldungen nicht die Höhe des Februars erreichen: Waren es damals fast 200 sind es bislang bloß 134.
Dies führt zu der interessanten Feststellung, dass Germania zwar laut Jessie mitlerweile nahezu 400 Bürger hat, im Krampfer-Forum aber bloß 332 Mitglieder registriert sind. Bekanntermaßen nicht alle davon Bürger.
Überhaupt wird man sagen müssen, dass (auch) die Entwicklung des Bevölkerungswachstums im Fürstentum wenig transparent oder nachvollziebar ist.
Es gibt ca. 130 Gründungsmitglieder. In den letzten fünf Wochen seien, laut Jessie, mehr als 200 Bürger dazugekommen. Ich kann das nicht nachvollziehen:
Betrachtet man den traffic von http://fuerstentum-germania.org, von der ja auch die tägliche Portion Gute Laune über uns kommt
Klick im Vergleich zum Freigeist und Jeet, so fällt auf, dass die Hauptaufmerksamkeit in die Zeit der "Staatsgründung" Mitte Februar fällt. Seitdem tröpfelt man dahin, und wenn mal einen Tag die Kritiker und Spaßbeobachter Germania bestreiken würden, fiele wohl auf, dass kaum jemand ensthaft zusieht.
Nicht ohne Grund verschwanden mittlerweile die Zuschauerzahlen aus dem Mogulus-Fenster. Die letzten sichtbaren Quoten lagen zwischen 50 und 100 Zuguckern. Wenn man in einer U-Bahn-Station predigen würde, erreichte man in fünf Minuten mehr Leute.
Wie auch immer das Bevölkerungswachstum der letzten Wochen zu erklären ist - an Hand der Besuchszahlen sehe ich kein steigendes Interesse an Germania. Noch nicht einmal, dass man die Aufmerksamkeit der Gründungszeit erhalten konnte oder auch nur halbwegs wieder erreichte.
Bedenkt man dazu die geringe Wahlbeteiligung der Mitte Februar noch so engagierten Gründungsmitglieder (auch hier ist es wohl kein Zufall, dass man auch Tage nach Ende der Briefwahl noch kein endgültiges Wahlergebnis veröffentlicht) stellt das dem Fürstentum ebenfalls ein enttäuschendes Zeugnis aus. Es wurde nicht geschafft, den Großteil der Gründer ernsthaft an das Projekt zu binden.
An Bekanntheit fehlt es den Germanen nicht, auch die Tendenz der Berichterstattung kommt ihnen eigentlich entgegen, richtet sich das Fürstentum doch sowieso an Leute die "wissen" wie systematisch man von den "Systemmedien" belogen wird. Es gab reichlich Werbung für die relavante Zielgruppe. Doch alles dies führt nicht zu einem messbar zunehmenden Interesse. Die Predigten Jessies erreichen nur diejenigen, die schon in der Kirche sitzen.